Neues vom Förderverein Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.
Geschrieben von: Clemens   

Neues vom Förderverein Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.

 

"Frühling im Dünnwalder Wald und Wildpark"

Text: Meinolf Zavelberg/W. Clemens

Mitte bis Ende Januar künden die Frischlinge der Wildschweine den Frühling an. Nach kurzer Zeit tollen die kleinen gestreiften Gesellen putzmunter durch unseren Wildpark. Sie sind die Lieblingstiere unserer kleinen Besucher. Am Liebsten würden sie ein kleines Schweinchen zum Spielen mit nach Hause nehmen. Wie Forstwirtschaftsmeister Meinolf Zavelberg berichtet, ist ein Waldkauz-Pärchen in eine alte Eiche eingezogen, die vor Jahren ihre Krone verloren hat. Dort haben sie eine Familie gegründet. Anfang bis Mitte März legt das Weibchen 3 bis 6 Eier. Die Brutdauer beträgt 28 bis 29 Tage, danach schließt sich eine Nestzeit von 4 bis 5 Wolchen an. Die Jungen verlassen dann das Nest, sind jedoch noch nicht flugfähig und werden noch 8 bis 10 Wochen von den Eltern versorgt. Anfang August werden sie selbstständig. Vorerst kann man nur 4 kleine Flaumknäuel erkennen. Die Speisekammer für die Familie Waldkauz ist voll gefüllt mit Mäusen, die überall in großer Zahl im Wald und Wildpark umher huschen. Meinolf Zavelberg wird uns weiter mit Bildern über Familie Waldkauz versorgen. Ein ausgewachsener Waldkauz (440 bis 560 g schwer) wird 39 bis 42 cm groß, seine Flügel haben eine Spannweite von 94 bis 104 cm. In der Nacht wird er aktiv und geht auf Jagd nach Mäusen, Fröschen, Kröten und Vögel. Jedes tierische Massenaufkommen nutzt er gründlich aus. Im Wald und am Rande des Waldes können wir viele unserer heimischen Vögel beobachten, wie z.B. die Singdrossel, den Dompfaff, den Stieglitz, den Schwarzspecht und viele mehr. Mitte bis Ende Mai wird beim Damwild Nachwuchs ankommen. In solch einer schönen Umwelt zu leben, ist schon etwas Besonderes, was man nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen kann und darf. Gerade in den dicht bebauten Städten ist es wichtig, die Natur zu schützen und zu verbessern. Förster Jonas Schreibweis und sein Forstteam hegen und pflegen unseren Dünnwalder Wald und Wildpark. Der Förderverein setzt sich für den Erhalt dieser Vielfalt ein. Wir versuchen u.a. durch Führungen die Menschen für die Natur zu begeistern. Den Schutz der Tier- und Pflanzenarten sehen wir als unsere gemeinsame Aufgabe an. Auch die nachhaltige Nutzung der Natur ist ebenso Voraussetzung für eine dauerhaft verbesserte Lebensqualität der Menschen. Wenn unser Wald im Moment auch "unordentlich" aussieht, so bieten die am Boden liegenden Äste und Stämme wieder Lebensraum für andere Tiere, die wieder zum Erhalt unserer Umwelt beitragen."

 

Wissenswertes - Natur im Bild

Text: M. Clemens

Rund um den Wildpark hat der Förderverein 6 Lehrtafeln im Format 70 x 100 cm über die im Dünnwalder Wildpark lebenden Tiere aufgestellt.

Es sind

  • Insektenhotel
  • Damwild
  • Muffelwild
  • Schwarzwild
  • Wisent
  • Entwicklung des Damhirschgeweihes

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Mit diesen Lehrtafeln können sich die Besucher über die richtige Fütterung, die Lebensgewohnheiten, den Nachwuchs und vieles mehr Informieren.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, das die Lehrtafeln keineswegs die angebotenen Führungen ersetzten, sie sind lediglich eine Ergänzung.

 

Presse

Sonderausgabe Express  vom 13 Dezember 2011 - Das ist mein Veedel - Ein Besuch im Wildpark Dünnwald

Hier geht es zur Presse

 

 
Logo und Aufgaben des Fördervereins Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.

Logo und Aufgaben des Fördervereins Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.

Das Logo des Fördervereins Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.

 

wurde von Förster Jonas Schreibweis gezeichnet und bedeutet: Die Eule (Symbol für Naturschutz) und das Wildschwein (Stellvertretend für die Tiere im Wald) gemeinsam unter den Hauptbaumarten wie Buche, Eiche und Kiefer auf einer Düne (Ursprungs des Namens Dünnwald - Donewald) am Mutzbach.

 

 

 

Aufgaben

- Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutz-Gesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder

- Sicherung und Ausbau des Wildparks Dünnwald in seiner ursprünglichen , naturnahen Gestaltung

- Erhöhung des Pflegezustandes

- Sicherung und Ausbau von Erholungswaldeinrichtungen

- Förderung der Wald- und Umweltpädagogik

- Förderung der Öffentlichkeitsarbeit und die Förderung des Ehrenamts