Presse
Geschrieben von: Waltraud Clemens   

Das ist mein Veedel - Ein Besuch im Wildpark Dünnwald

Express vom 13.12.2011 - Sonderausgabe "Express-Städte-Serie: Mülheim"

Was für eine Idylle! Der Wildpark Dünnwald ist immer einen Besuch wert.

"In dieser Jahreszeit zieht sich die Natur zurück. Die Brunftzeit des Damwildes, die Rauschzeit, der Wildschweine geht zu Ende und die Mufflons sind auch ruhiger geworden", berichtet Waltraud Clemens vom Förderverein.

Im Frühjahr wird wieder alles mobil. Ende Februar, Anfang März kommen die ersten Frischlinge bei den Wildschweinen zur Welt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Köln, dem Kölner Zoo und dem Förderverein ist eine neue Aufzuchtstation für Wisente (Europäische Bisons) geplant. "Der Wisent ist in Europa vom Aussterben bedroht", erklärt Clemens.

Die Stadt Köln unterstützt den Förderverein beim Wiederaufbau zerstörter Hütten. Sehr zur Freude vieler Wanderer, Schulklassen und Kindergärten, die in großer Zahl den Dünnwalder Wald und Wildpark besuchen.

 

Hier geht es zum eingescannten Artikel der Express Sonderausgabe vom 13.12.2011


 
Geschrieben von: Frau von Czarnowski   

Freier Blick auf Wildschweine

Artikel von Frau von Czarnowski aus dem Kölner Wochenspiegel

http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/379706/muelheim

Aussichtskanzel im Wildpark eröffnet

Dünnwald (ac). "Ich fand das so schön, als die angefangen haben, das hier zu bauen", freute sich Lea, die ihrer Mutter Simone die neue Aussichtskanzel im Dünnwalder Wildpark zeigt. Diese ist im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes jetzt eingeweiht worden.

Die Feier war der Abschluss von drei Jahren Arbeit, die hauptsächlich von ehrenamtlichen Helfern ausgeführt wurde. Die zweistöckige, überdachte Aussichtskanzel in traditioneller Fachwerkbauweise hat 12.000 Euro gekostet und macht es möglich, das Wild im Park einmal ohne Maschendrahtzaun zu beobachten und bietet im Gegensatz zum traditionellen Hochsitz auch Platz für Schulklassen. Die katholischen Pfadfinder St. Georg aus Brück, Neubrück, Rath und Stammheim opferten für den Bau ebenso Ferientage wie die Teilnehmer eines pädagogischen Projekts und Handwerker aus der Umgebung. Auch Handwerksprofis wie Zimmerleute und Betongießer konnten gewonnen werden. Weitere Hilfe kam von der Jugendfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und Auszubildenden des botanischen Gartens. Dass sie den Wildpark als grünes Ausflugsziel schätzen, zeigten mehrere hundert Besucher, diesich beim Einweihungsfest Hirschgulasch, Wildschweinwürstchen und selbst gegrilltes Stockbrot schmecken ließen.


 
Geschrieben von: Christoph Seemann   

Ein tierisch guter Ausblick

Aussichtskanzel: Im Wildpark Dünnwald können die Besucher nun "über den Zaun" schauen

Artikel von Christoph Seemann aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 03. Mai 2011

Dünnwald. Die drolligen, grunzelnden Wildschweine im Wildpark Dünnwald konnte man bislang nur durch Gitter beobachten. Nun aber können die Besucher die tierischen Attraktionen im Wildpark ganz übersichtlich von oben betrachten. Die neue Aussichtskanzel ist dafür eröffnet wprden. Hübsch sieht es aus, das Bauwerk, das zunächst eher an ein Häuschen als an eine Plattform erinner: Ganz aus Holz ist es errichtet, in Fachwerkbauweise, und über dem Eingang prangt ein kapitales Hirschgeweih.

Es gib zwei offene "Räume" einen im Erdgeschoss, einen darüber. Von diesem oberen Raum lässt sich, obwohl man sich nur in wenigen Metern Höhe befindet der gesamte Wildpark begutachten, mit allen Schweinen in den abgezäunten Bereichen. Die davor herumwandernden Besucher sind von oben ebenfalls gut zu sehen.

Die Kanzel, ein Projekt des Fördervereins Dünnwalder Wald und Wildpark, ist feierlich im Rahmen eines Festes eröffnet worden. Das Bauwerk wurde von einem evangelischen und einem katholischen Pfarrer während eines ökumenischen Gottesdienstes eingesegnet.

Anschließend spielten die Waldhornbläser der Jägerschaft Rheinisch-Bergischer-Kreis Stücke aus der Hubertusmesse. Würsten und Gulasch gab es auch - hergestellt aus Wildschweinen, die im Park gelebt hatten, wie Jonas Schreibweis erläuterte. Der Leiter des Forstreviers rechtsrheinischer Wald und Geschäftsführer des Fördervereins Dünnwalder Wald und Wildpark ist auch der Hauptinitiator des Projektes Aussichtskanzel. Zu seinen Ehren trägt das Bauwerk den Namen "Förster-Schreibweis-Kanzel".

"Es gibt nichts Tolleres als etwas so Praktisches zu bauen", sagte Schreibweis stolz: "Die Leute können hier den Ausblick genießen und entspannen, kostenlos, Tag und Nacht. Die Kanzel wurde komplett auf ehrenamtlicher Basis und ganz kleinteilig gebaut, durch die Fachwerkbauweise war es wie ein Puzzle, zu dem jeder seinen Teil beitragen konnte."

Ein Zimmermann schnitzte, Pfadfindergruppen hämmerten, die Berufsfeuerwehr transportierte die Bauteile mit ihrem Fahrzeugen. "Dieses Netzwerk aus Freunden des Wildparks ist entstanden, um die Kanzel zu bauen, aber wir wollen es jetzt auch für andere Projekte nutzen", kündigte Schreibweis an.

http://www.wildpark-duennwald.de/attachments/article/40/Ein_tierisch_guter_Ausblick.jpg


 
Flora und Fauna bestens im Blick
Geschrieben von: Katharina Hamacher (Kölnische Rundschau)   


Flora und Fauna bestens im Blick

Von Katharina Hamacher, 26.04.11, 07:00h

Orginalartikel: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296684984007.shtml

Artikel aus: Kölnische Rundschau - Der Artikel wurde von Katharina Hamacher geschrieben.

Saftige Wiesen, üppig blühende Obstbäume und darunter zahlreiche Rehe und Hirsche, die träge in der Frühlingssonne dösen: der Blick von der neuen Aussichtskanzel im Dünnwalder Wildpark ist malerisch.

Saftige Wiesen, üppig blühende Obstbäume und darunter zahlreiche Rehe und Hirsche, die träge in der Frühlingssonne dösen: der Blick von der neuen Aussichtskanzel im Dünnwalder Wildpark ist malerisch. Bevor die vielen neugierigen Bürger am Karsamstag jedoch endlich einen Fuß auf die hölzerne Treppe setzen durften, gebührte den stolzen „Architekten“ der allererste Blick über das grüne Gelände.

Drei Jahre lang haben ehrenamtliche Helfer, Pfadfinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien mit viel Engagement an dem rustikalen Ausguck gewerkelt. Initiator Jonas Schreibweis, seit sechs Jahren Revierförster im Rechtsrheinischen und zudem Vorstandsmitglied des „Fördervereins Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.“, hat das Projekt auf den Weg gebracht. Entstanden ist ein „Haus aus bester Handwerkskunst“, wie Pfarrer Pater Ralf Winterberg lobend feststellte, mit schmiedeeisernen Gittern und begrüntem Dach. Allen voran schritt er über das rot-weiße Absperrband, um den Bau mit Weihwasser zu segnen. Sogar das Hirschgeweih, das an der Stirnseite der frisch getauften „Förster-Schreibweis-Kanzel“ prangt, bekam ein paar Spritzer ab.

Bei strahlendem Osterwetter waren viele Gäste auf die Wiese am Wildgehege gekommen, wo die neue Aussichtsplattform mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht wurde. Pater Winterberg und sein evangelischer Pastorenkollege Torsten Krall dankten für die Kanzel: „Sie schenkt uns den Blick in die Weite und auf das Schöne, das Menschen zustande bringen, wenn sie an einem Strang ziehen“, betonte Winterberg. „Von dort aus predigt die Natur“, führte Krall aus. „Toll, dass es Menschen gibt, die uns dieses Wunder näher bringen.“

Für Förster Schreibweis sei mit der Kanzel ein Traum in Erfüllung gegangen. Lange hatte er gekämpft für den „Ausguck, auf dem man Tiere nicht nur durch den Zaun beobachten kann“. Er dankte den Beteiligten für die „große Energie und großen Eifer“ und staunte, „was man aus wenig Geld machen kann, wenn viele fleißig helfen“. Untermalt wurde die Feier vom Kreisbläserchor Rheinisch-Bergischer Kreis, bevor die Gäste bei Wildgulasch und Kölsch auf die neue Sehenswürdigkeit anstießen.

 

 
Nachhilfe für Großstadtkinder


Nachhilfe für Großstadtkinder

Von Uwe Schäfer, 28.12.10, 10:10h

Orginalartikel: http://www.ksta.de/html/artikel/1288741453612.shtml

Artikel aus: Kölner Stadtanzeiger - Der Artikel wurde von Uwe Schäfer geschrieben.

Waltraud Clemens, Jonas Schreibweis, Manfred Clemens und Gerhard Böckmann wollen sich mit einem neu gegründeten Förderverein um den Wildpark in Dünnwald kümmern. Der Förderverein hat schon zahlreiche Mitglieder.

Wildpark Dünnwald

Waltraud Clemens (v.l.), Jonas Schreibweis, Manfred Clemens und Gerhard Böckmann wollen sich mit einem neu gegründeten Förderverein um den Wildpark in Dünnwald kümmern. Auf dem Foto fehlt der 1. Vorsitzende Götz Bacher wegen Krankheit. (Bild: Schäfer)

DÜNNWALD - Bürger helfen nun, den Wildpark Dünnwald zu erhalten und noch attraktiver zu gestalten. Ein Jahr nach seiner formellen Gründung und nach erfolgreicher Mitgliederwerbung hat der „Förderverein Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.“ mit seiner ersten ordentlichen Mitgliederversammlung die Arbeit aufgenommen.

Unsere obersten Ziele sind Erhalt und Sicherung des Wildparks“, sagt Jonas Schreibweis, der Revierförster Köln rechtsrheinisch und Vorstandsmitglied des Fördervereins. Hinzu komme die Absicherung von wald- und umweltpädagogischen Veranstaltungen - wie beispielsweise naturkundliche Führungen und die Pflege von Einrichtungen, darunter die Sitzbänke, die den Erholungswert des Waldes erhöhen. Das jährliche Wildparkfest, Aktionstage oder Ferienprojekte für Kinder sollen ebenfalls ausgerichtet werden.

Der Verein versteht sich zudem als Bindeglied zwischen Forstverwaltung und Bürgern sowie als Koordinator der ehrenamtlichen Helfer des Wildparks. Jonas Schreibweis: „Inzwischen sind bereits etwa 70 Einzelpersonen und Vereine - unter anderem die Pfadfinder - Mitglied bei uns.“ Gerhard Böckmann, zweiter Vorsitzender, beschreibt einige Vorhaben, die der Förderverein für die nächste Zeit geplant hat. „Wir werden Führungen durch den Wildpark anbieten.“ Auf diese Weise wolle der Förderverein beispielsweise den Großstadtkindern den Wald näher bringen. Böckmann: „Viele von ihnen wissen nicht viel über die Natur.“ Der Förster könne allein die Nachfrage nicht mehr decken. Schreibweis: „Ich selbst kann pro Woche maximal 15 Kinder begleiten.“

Auch die Beschilderungen im Wildpark selbst sowie im angrenzenden Anschauungsgarten für die unterschiedlichen Baumarten seien erneuerungsbedürftig. Schatzmeister Manfred Clemens will mehr Bänke an den Waldwegen aufstellen: „So können sich ältere Menschen auf ihren Spaziergängen durch den Wald auch mal ausruhen“, unterstreicht er.

Der Förderverein möchte auch finanziell zum Erhalt des Wildparks beitragen. „Wenn der Förster früher Spenden sammelte, landeten die erst einmal in der Stadtkämmerei und waren nicht sofort wieder verfügbar.“ Nun werde der Verein die Spenden in Absprache mit Schreibweis verwalten. Und Spenden seien dringend nötig. Clemens: „Das Futterhaus braucht eine Renovierung und einige Eternit-Dächer im Park müssen erneuert werden.“

Man wolle aber auch die Menschen aus dem Stadtteil begeistern, einige der Arbeiten ehrenamtlich zu übernehmen. Clemens: „So kann man mit wenig Geld viel erreichen.“

Wer Interesse hat, den Förderverein zu unterstützen, meldet sich beim Forstbetriebsbezirk rechtsrheinisch, telefonisch unter 0221 / 60 13 07 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 
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