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Die Tiere des Wildparks Dünnwald

Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig das Menschen wieder unsere heimichen Tiere und Pflanzen selber ahutnah erleben können. Der Wildpark Dünnwald bietet dafür eine phantastische Gelegenheit. Hier werden die Tiere in großen Gehegen naturnah und artgerecht gehalten. Alle Tiere können direkt beobachtet werden. Die Aussichtskanzel bietet darüber hinaus dei Möglichkeit dieses ohne störenden Zaun zu tun. Zusätzlich zu den Tieren des Waldes gibt es in den Gehegen die folgenden Tier zu bestauenen:

Hinweise zum füttern der Tiere im Wildpark findet ihr [hier]


Wisente

Zu einer der Hauptaktraktionen des Wildparks gehören ganz klar die Wisente. Der Legende nach hatte der Kölner Zoo 1970 die Idee, einige Tiere auf „Stadtranderholung“ zu schicken. Da die Wisente damals jedoch nur Busfahrkarten für die Kölner Verkehrsbetriebe bekamen, fuhren sie so weit vom Zoo weg wie möglich, steigen aus Neugier an der Haltestelle „Wildpark“ aus. Da es ihnen in Dünnwald so gut gefallen hat blieben sie einfach und sind seitdem neben Wildschweinen, Dam- und Muffelwild einer der Hauptattraktionen im Dünnwalder Wildgehege. In dem 2013 neu gestaltetem [Link Projekt Förderverein] leben derzeit 3 junge Wisente:

  • „Borat“: Ein junger Bulle der 2014 aus Schweden in den Wildpark gekommen ist,
  • „Honis“ und „Hoima“: zwei junge Wisent-Kühe die 2014 aus einem Wildpark in Neumünster in den Wildpark Dünnwald gekommen sind,
  • "Hanna", ein Wisentkalb welches von Hoima am 10.05.2016 im Wildpark Dünnwald zur welt gebracht wurde

Die Tiere sind vom Kölner Zoo beschafft worden und gehören zum Europäischen Wisentzuchtprogramm. Unter der tierärtzlichen Betreuung des Kölner Zoos hoffen wir in den nächsten Jahren auf Wisent-Nachwuchs in unserem Dünnwalder Wildpark!

Wissenswertes über Wisente (Bison bonasus)

  •  Wisente (auch Waldwisent) , gehört zu den Rinderartigen und sind mit den Amerikanischen Bisons direkt kreutzbar.
  • Im Gegensatz zu den Amerkikanischen Büffeln (Bisons), die reine Steppenbewohner sind,  sind Wisente Waldbewohner und füheln sind in großen Mischwäldern am wohlsten
  • Bis Anfang des 20. Jhd. Nahezu ausgestorben und wurden aus Restbeständen im Wildgehege Springe wieder gezüchtet
  • Zur Zeit wieder 3000 Tiere weltweit, im Nationalpark in Polen werden sie teilweise schon wieder bejagt, da die Herden sonst Schaden anrichten
  • Stiere können bis zu 1000 kg wiegen
  • Widerristhöhe bis zu 210 cm
  • Nahrung: Nur rohfaserig Gräser, Rinde, Zweige, Knospen, Kräuter
  • Brunft: August/September; Tragzeit: 265 Tage
  • Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Wisent

Damwild:

Derzeit leben rund 80 Tiere in den 2 großen Gehegen des Wildparks. Vor allen dingen der weisse Hirsch ist dabei immer wieder schön anzusehen 

Wissenswertes über Damwild (Dama dama):

  • Damwild gehört zur Familie der Hirschartigen  und war während der Eiszeit ausgestorben und wurde durch die Römer wieder angesiedelt.    
  • In der BRD ca. 30.000 bis 35.000 Stück in Niedersachsen und Schleswig Holstein, im Kottenforst (Bonn) sehr gute Bestände
  • kleiner als Rothirsch und bildet Schaufelgeweih ( Hirsch=Stangengeweih)
  • Damhirsch wiegt 60 bis 70 kg
  • Farbe von schneeweiß bis schwarz
  • Nahrung : Gras, Waldfrüchte, Knospen
  • Brunft: Oktober  Tragzeit: 33 Wochen   1 bis 2 Kälber
  • Weibliche Stücke kommen zum Hirsch, beim Rotwild muss Hirsch um Kühe kämpfen
  • Damwild ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten, wird daher sehr gerne privat als Fleischlieferer gehalten
  • Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Damhirsch

Mufflons/ Muffelwild

Die Mufflons im Dünnwalder Wildpark teilen sich das wunderschöne, große Gehege  am Eingang des Wildparks mit dem Damwild. Derzeit leben ca. 40 Tiere im Wildpark. Gerade von der Aussichtskanzel im Mittelgang kann man die Tiere ohne Zäune aus beobachten, wie sich sich auf den extra dafür angelegten Felsenberg die Hufe abschubbern.

Wissenswertes über Muffelwild (Ovis ammon musimon):

  • Stammt aus Korsika und Sardinien, wurde zur Bereicherung des jagdbaren Wildes eingebürgert
  • Name: beim Kauen bewegen sie Lefzen und Kiefer ziemlich schnell und erzeugen dabei einen eigenartigen Laut: Muffen
  • Hornträger: Schnecke wächst immer weiter, können auch von weiblichen Stücken getragen werden, die Schnecken sind dann aber nur sehr klein ausgebildet
  • Der Widder ist an dem so genannten Muffelfleck (Sattelfleck) zu erkennen
  • Brunftzeit: November/Dezember;     Tragzeit: 22 Wochen     1 bis 2 Lämmer
  • Gewicht: ca 30 kg
  • Tagaktives Wild
  • Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Mufflon

Schwarzwild (Wildschweine)

Derzeit leben ca. 70 Wildschweine in den  2 getrennten großen Gehegen des Wildparks. Vor allen Dingen die kleinen Frischling ist dabei immer wieder schön anzusehen 

Wissenswertes über Schwarzwild (Sus scrofa):

  • zahlreichste Wildart im Gehege
  • kommt überall in Europa vor, aber nicht in Skandinavien!
  • Allesfresser, brauchen tierische Eiweiße, zerwühlen daher Gärten und Wiesen
  • Keiler,Bache,Frischlinge >5 Jahre starker Keiler mit ca. 120kg
  • Rauschzeit: Dezember;  Tragzeit: 3 Monate,3 Tage;   bis zu 9 Frischlinge
  • Wildschweine greifen niemals absichtlich einen Menschen an! Wege nicht verlassen, Hunde anleinen
  • Verursachen im Mais starke Schäden= nächtlicher Einzelansitz
  • (einjährige, gestreiftes Fell) Überläufer (zweijährige, rötliches Fell)
  • Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Wildschwein

Freie Tiere im Wildapark

Neben den Tieren in den gehegen gibt es noch weiter Wildtiere die sich im Wildpark angesiedelt haben. so z.B. mehrere Nilgänse

Wissenswertes über Nilgänse (Alopochen aegyptiacus)

  • Name und Herkunft: Ursprünglich war die Nilgans in fast ganz Afrika außer den extremen Trockengebieten beheimatet. In historischer Zeit kam sie auch auf dem Balkan vor, wo sie jedoch heute ausgerottet ist
  • Seit dem 18. Jahrhundert wird die Nilgans als Ziergeflügel in Europa gehalten.
  • Charakteristisch für die Nilgans sind ihre verhältnismäßig hohen Beine sowie der dunkle Augenfleck.
  • Nilgänse brüten in Nestern auf Bäumen, weil sie die einzigen Gänse sind die auf Bäumen landen können!
  • Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Nilgans